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Swiss German — Essentials (for German Speakers) Official

240 essential Swiss German (Züridütsch) words for German speakers. Greetings, everyday expressions, key differences from Hochdeutsch, with phonetic pronunciation guides and Bärndütsch variants in grammar notes.

CEFR A1 — Beginner
At this level you can introduce yourself, order food, ask directions. Vocabulary: ~500 words (cumulative).
Swiss German → German 253 words ~26 days at 10 words/day 0 downloads A1 A2
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WordTranslationExample
GrüeziGuten Tag (formell) Grüezi, wie gaats Ihne?
Guten Tag, wie geht es Ihnen?
GrüessechGuten Tag (formell, Bern) Grüessech, Frau Meier, wie gaats?
Guten Tag, Frau Meier, wie geht es Ihnen?
HoiHallo (informell) Hoi, was machsch hüt?
Hallo, was machst du heute?
SaliHallo (informell) Sali, chunnsch au is Kino?
Hallo, kommst du auch ins Kino?
TschauTschüss / Ciao Tschau, bis morn!
Tschüss, bis morgen!
Uf WiederluegeAuf Wiedersehen Uf Wiederluege, Herr Doktor.
Auf Wiedersehen, Herr Doktor.
AdieuAuf Wiedersehen / Tschüss Adieu, mir gsehnd üs!
Tschüss, wir sehen uns!
Merci vilmalVielen Dank Merci vilmal für d Hilf!
Vielen Dank für die Hilfe!
ExgüsiEntschuldigung Exgüsi, wo isch de Bahnhof?
Entschuldigung, wo ist der Bahnhof?
BitteBitte En Kafi, bitte.
Einen Kaffee, bitte.
Gärn gschehGern geschehen / Bitte sehr Gärn gscheh, das isch keis Problem.
Gern geschehen, das ist kein Problem.
Wie gaats?Wie geht es (Ihnen/dir)? Hoi, wie gaats der?
Hallo, wie geht es dir?
Danke guetDanke, gut Danke guet, und dir?
Danke, gut, und dir?
Schöne OobeSchönen Abend Schöne Oobe, schlafed guet!
Schönen Abend, schlaft gut!
En GueteGuten Appetit S Ässe isch parat, en Guete!
Das Essen ist fertig, guten Appetit!
ProschtProst Proscht, uf üsi Gsundheit!
Prost, auf unsere Gesundheit!
Hoi zämeHallo zusammen Hoi zäme, sind alli da?
Hallo zusammen, sind alle da?
Sali mitenandHallo zusammen / Hallo miteinander Sali mitenand, schön, dass er cho sind.
Hallo zusammen, schön, dass ihr gekommen seid.
Tschau zämeTschüss zusammen Tschau zäme, bis s nöchschte Mal!
Tschüss zusammen, bis zum nächsten Mal!
Guete MorgeGuten Morgen Guete Morge, häsch guet gschlafe?
Guten Morgen, hast du gut geschlafen?
Guet NachtGute Nacht Guet Nacht, schlaf guet!
Gute Nacht, schlaf gut!
Grüezi wohlGuten Tag (sehr formell) Grüezi wohl, was chan ich für Sie tue?
Guten Tag, was kann ich für Sie tun?
AdieTschüss (informell) Adie, mir luegeds a!
Tschüss, wir schauen es uns an!
Bis baldBis bald Bis bald, i freu mi!
Bis bald, ich freue mich!
Schöne TaagSchönen Tag Schöne Taag no, Adieu!
Noch einen schönen Tag, auf Wiedersehen!
Es freut miEs freut mich / Freut mich Grüezi, es freut mi, Sie kennezlerne.
Guten Tag, es freut mich, Sie kennenzulernen.
Wie heissed Sie?Wie heißen Sie? Grüezi, wie heissed Sie?
Guten Tag, wie heißen Sie?
I bi de...Ich bin der/die... Hoi, i bi de Marco.
Hallo, ich bin der Marco.
luegeschauen / gucken Lueg mol, was i gfunde ha!
Schau mal, was ich gefunden habe!
losehören / zuhören Los mol, i muess der öppis säge.
Hör mal, ich muss dir etwas sagen.
redereden / sprechen Chasch du au Schwiizerdütsch rede?
Kannst du auch Schweizerdeutsch sprechen?
chaufekaufen Ich muess no Brot chaufe.
Ich muss noch Brot kaufen.
schaffearbeiten Ich schaffe vo achti bis füfi.
Ich arbeite von acht bis fünf.
poschteeinkaufen Ich gang no schnäll poschte.
Ich gehe noch schnell einkaufen.
laufegehen / zu Fuß gehen Mir laufed hüt i d Stadt.
Wir gehen heute in die Stadt.
springerennen / laufen D Chind springed uf em Spielplatz ume.
Die Kinder rennen auf dem Spielplatz herum.
ghörehören / gehören Ghörsch du das au?
Hörst du das auch?
frögefragen Ich ha de Chef wölle fröge.
Ich wollte den Chef fragen.
hockesitzen Chum, hock di ane!
Komm, setz dich hin!
stahstehen Ich stah scho sit ere Stund do.
Ich stehe schon seit einer Stunde hier.
chokommen Wänn chunnsch du hei?
Wann kommst du nach Hause?
gahgehen Mir gönd jetzt go ässe.
Wir gehen jetzt essen.
wüssewissen Ich weiss nöd, wo er isch.
Ich weiß nicht, wo er ist.
chönnekönnen Chasch du mir hälfe?
Kannst du mir helfen?
müessemüssen Ich muess jetzt gah.
Ich muss jetzt gehen.
wöllewollen Wotsch du no es Bier?
Willst du noch ein Bier?
söllesollen Was söll ich mache?
Was soll ich machen?
haahaben Ich ha hüt kei Zit.
Ich habe heute keine Zeit.
siisein Wo bisch du gsi?
Wo bist du gewesen?
machemachen Was machsch du am Sundi?
Was machst du am Sonntag?
nehnehmen Ich nimm no en Kafi.
Ich nehme noch einen Kaffee.
gehgeben Gib mer mol de Salz.
Gib mir mal das Salz.
lehrelernen / lehren Ich lehr grad Schwiizerdütsch.
Ich lerne gerade Schweizerdeutsch.
zeigezeigen Zeig mer mol din nöis Velo!
Zeig mir mal dein neues Fahrrad!
ziehziehen Mir ziehed nöchscht Wuche um.
Wir ziehen nächste Woche um.
bringebringen Chasch du mer s Buech bringe?
Kannst du mir das Buch bringen?
fahrefahren Mir fahred mit em Zug uf Bärn.
Wir fahren mit dem Zug nach Bern.
tuetun Was tuesch du do?
Was tust du hier?
sägesagen Was häsch gseit?
Was hast du gesagt?
hälfehelfen Chan ich der hälfe?
Kann ich dir helfen?
esseessen Mir gönd go Znacht ässe.
Wir gehen Abendessen essen.
trinketrinken Wotsch öppis trinke?
Willst du etwas trinken?
dörfedürfen Dörf ich do sitze?
Darf ich hier sitzen?
s Velodas Fahrrad Ich fahre mit em Velo is Gschäft.
Ich fahre mit dem Fahrrad ins Geschäft.
s Nateldas Handy / Mobiltelefon Häsch dis Natel dabi?
Hast du dein Handy dabei?
s Trottoirder Bürgersteig / Gehweg Gang uf s Trottoir, do isch sicherer!
Geh auf den Bürgersteig, dort ist es sicherer!
s Billettdie Fahrkarte / das Ticket Ich muess no es Billett löse.
Ich muss noch eine Fahrkarte kaufen.
de Znünider Vormittagssnack (ca. 9 Uhr) Ich ässe min Znüni immer um nüni.
Ich esse meinen Vormittagssnack immer um neun.
de Zvierider Nachmittagssnack (ca. 16 Uhr) Chömed, mir mached Zvieri!
Kommt, wir machen eine Nachmittagspause!
s Znachtdas Abendessen Was gits hüt zum Znacht?
Was gibt es heute zum Abendessen?
s Zmorgedas Frühstück Zum Zmorge gits Gipfeli und Kafi.
Zum Frühstück gibt es Croissants und Kaffee.
s Rüeblidie Karotte / Möhre De Rüeblisalat isch fein.
Der Karottensalat ist lecker.
s Härdöpfeldie Kartoffel Mir händ hüt Härdöpfelstock.
Wir haben heute Kartoffelpüree.
s Pouletdas Hähnchen / Huhn Ich nime s Poulet mit Reis.
Ich nehme das Hähnchen mit Reis.
s Guetzlidas Plätzchen / der Keks Mir bached Wienachts-Guetzli.
Wir backen Weihnachtsplätzchen.
de Coiffeurder Friseur Ich muess zum Coiffeur, mini Haar sind z lang.
Ich muss zum Friseur, meine Haare sind zu lang.
d Beizdie Kneipe / das Restaurant Chum, mir gönd i d Beiz!
Komm, wir gehen in die Kneipe!
de Estrichder Dachboden Die alte Sache sind uf em Estrich.
Die alten Sachen sind auf dem Dachboden.
de Chaschteder Schrank Tue d Chleider i de Chaschte.
Tu die Kleider in den Schrank.
d Serviettedie Serviette / Papierserviette Chasch mer e Serviette geh?
Kannst du mir eine Serviette geben?
d Nüsslidie Erdnüsse Zum Apéro gits Nüssli und Chips.
Zum Apéro gibt es Erdnüsse und Chips.
s Jupeder Rock (Kleidung) Das Jupe passt der guet.
Der Rock passt dir gut.
de Göttider Pate / Taufpate Min Götti hät mer es Velo gschänkt.
Mein Pate hat mir ein Fahrrad geschenkt.
d Gottedie Patin / Taufpatin Mini Gotte wohnt z Luzärn.
Meine Patin wohnt in Luzern.
s Chinddas Kind S Chind schlaft scho.
Das Kind schläft schon.
d Fraudie Frau / Ehefrau Mini Frau schaffet bi de Post.
Meine Frau arbeitet bei der Post.
de Maader Mann / Ehemann Ire Maa isch Ingenieur.
Ihr Mann ist Ingenieur.
s Meitlidas Mädchen S Meitli gaht i d Schuel.
Das Mädchen geht in die Schule.
de Buebder Junge / Bub De Bueb spilt im Garte.
Der Junge spielt im Garten.
d Lüütdie Leute D Lüüt sind hüt komisch druf.
Die Leute sind heute komisch drauf.
de Grüseldie Angst / der Ekel / das Grauen Ich ha de Grüsel vor Schlange.
Ich habe Angst vor Schlangen.
de Sackdie Tasche / Tüte Bruuchsch en Sack für s Poschte?
Brauchst du eine Tüte für den Einkauf?
s Gälddas Geld Häsch gnueg Gäld dabi?
Hast du genug Geld dabei?
d Zitdie Zeit Ich ha kei Zit, sorry!
Ich habe keine Zeit, sorry!
s Huusdas Haus Mir händ es nöis Huus kauft.
Wir haben ein neues Haus gekauft.
de Hundder Hund De Hund gaht gärn go spaziere.
Der Hund geht gerne spazieren.
d Chatzdie Katze D Chatz ligt uf em Sofa.
Die Katze liegt auf dem Sofa.
s Büsidie Katze / das Kätzchen S Büsi schnurret uf mim Schoss.
Die Katze schnurrt auf meinem Schoß.
d Schueldie Schule D Chind gönd am achti i d Schuel.
Die Kinder gehen um acht in die Schule.
de Ladeder Laden / das Geschäft De Lade isch am Sundi zue.
Der Laden ist am Sonntag geschlossen.
d Migrosdie Migros (Supermarktkette) Ich gang no schnäll i d Migros.
Ich gehe noch schnell in die Migros.
s Tramdie Straßenbahn S Tram chunnt alli fünf Minute.
Die Straßenbahn kommt alle fünf Minuten.
de Fränklider Franken (Schweizer Währung) Das chostet drü Fränkli.
Das kostet drei Franken.
de Stutzder Franken (umgangssprachlich) Häsch mer en Stutz?
Hast du mir einen Franken?
hueresehr / wahnsinnig (Verstärkung) Das isch huere guet!
Das ist wahnsinnig gut!
gäbigpraktisch / bequem / handlich Das isch e gäbigi Löösig.
Das ist eine praktische Lösung.
cheibeverdammt / sehr (Verstärkung) Das isch cheibe tüür!
Das ist verdammt teuer!
tipptoppperfekt / prima / einwandfrei Alles tipptopp, danke!
Alles prima, danke!
blöödblöd / dumm / ärgerlich Das isch blööd gloffe.
Das ist blöd gelaufen.
gruusigekelig / schrecklich / grässlich S Wetter isch hüt gruusig.
Das Wetter ist heute schrecklich.
gschpässigseltsam / komisch / eigenartig De Typ isch echli gschpässig.
Der Typ ist etwas seltsam.
glustigneugierig / gelüstig / Appetit habend Ich bi glustig uf de Film.
Ich bin neugierig auf den Film.
strubwild / heftig / turbulent Es isch strub gsi geschter.
Es war heftig/wild gestern.
gmüetlichgemütlich / behaglich D Beiz isch huere gmüetlich.
Die Kneipe ist sehr gemütlich.
feinlecker / fein / gut (Essen) S Ässe isch fein gsi!
Das Essen war lecker!
lässigcool / toll / super Das isch e lässigi Idee!
Das ist eine tolle Idee!
gängimmer / ständig Er isch gäng z spat.
Er ist immer zu spät.
aasträngendanstrengend De Wanderig isch cheibe aasträngend gsi.
Die Wanderung war verdammt anstrengend.
chliklein / ein wenig Das isch es chli Problem.
Das ist ein kleines Problem.
grossgroß Züri isch d gröscht Stadt vo de Schwiiz.
Zürich ist die grösste Stadt der Schweiz.
nöineu Mir händ e nöii Wohnig.
Wir haben eine neue Wohnung.
altalt S alte Huus wird abgrisse.
Das alte Haus wird abgerissen.
guetgut Das häsch guet gmacht!
Das hast du gut gemacht!
schlächtschlecht S Wetter isch hüt schlächt.
Das Wetter ist heute schlecht.
Ich has GfühlIch habe das Gefühl / Ich glaube Ich has Gfühl, er chunnt hüt nöd.
Ich habe das Gefühl, er kommt heute nicht.
es bitzeliein bisschen Chasch du es bitzeli warte?
Kannst du ein bisschen warten?
Ich ha kei LuschtIch habe keine Lust Ich ha kei Luscht, hüt go schaffe.
Ich habe keine Lust, heute arbeiten zu gehen.
mega guetsuper gut / richtig toll De Film isch mega guet gsi!
Der Film war super gut!
Häsch es Füfliber?Hast du ein Fünffrankenstück? Häsch es Füfliber für de Automat?
Hast du ein Fünffrankenstück für den Automaten?
Was häsch gseit?Was hast du gesagt? Was häsch gseit? Ich ha nöd richtig glost.
Was hast du gesagt? Ich habe nicht richtig zugehört.
Ig cha nödIch kann nicht Sorry, ig cha hüt nöd cho.
Sorry, ich kann heute nicht kommen.
Das geit nödDas geht nicht Das geit nöd, mir müend en anderi Löösig finde.
Das geht nicht, wir müssen eine andere Lösung finden.
Isch guetIst gut / OK / In Ordnung Isch guet, mir mached das so.
Ist gut, wir machen das so.
S isch esoSo ist es / Stimmt Ja, s isch eso, do häsch rächt.
Ja, so ist es, da hast du recht.
Häsch rächtDu hast recht Häsch rächt, mir sötted gah.
Du hast recht, wir sollten gehen.
Gopfridstutz!Verdammt! / Mein Gott! Gopfridstutz, das isch knapp gsi!
Verdammt, das war knapp!
Gäll?Nicht wahr? / Oder? Das isch schön, gäll?
Das ist schön, nicht wahr?
Oder?Oder? / Nicht wahr? Mir gönd morn go wandere, oder?
Wir gehen morgen wandern, oder?
EbeEben / Genau Ebe, das han ich au dänkt.
Eben, das habe ich auch gedacht.
HaltHalt / Eben (Modalpartikel) Das isch halt eso.
Das ist halt so.
GenauGenau / Richtig Genau, das han ich gmeint.
Genau, das habe ich gemeint.
So wie soSowieso / Ohnehin Ich muess so wie so i d Stadt.
Ich muss sowieso in die Stadt.
Ich weiss nödIch weiß nicht Ich weiss nöd, was ich söll mache.
Ich weiß nicht, was ich machen soll.
Das macht nüütDas macht nichts / Kein Problem Exgüsi! – Das macht nüüt, kei Problem.
Entschuldigung! – Das macht nichts, kein Problem.
Mir isch gliichMir ist egal / Ist mir gleich Mir isch gliich, was mir ässe.
Mir ist egal, was wir essen.
Ich finde auIch finde auch / Ich bin auch der Meinung Ich finde au, mir sötted gah.
Ich finde auch, wir sollten gehen.
Das isch no coolDas ist echt cool / Das ist noch toll Das isch no cool, danke!
Das ist echt cool, danke!
Mir gönd go...Wir gehen ... (tun) Mir gönd go bade am See.
Wir gehen am See baden.
Heb de Schnuuf aa!Halt die Luft an! / Moment mal! Heb de Schnuuf aa, ich bi grad am Telefon.
Halt kurz die Luft an, ich bin gerade am Telefon.
chaltkalt Hüt isch es cheibe chalt.
Heute ist es verdammt kalt.
d Chuchidie Küche Ich bi i de Chuchi am choche.
Ich bin in der Küche am Kochen.
d Chilbidie Kirchweih / das Volksfest An de Chilbi gits Zuckerwatte und Karussell.
An der Kirchweih gibt es Zuckerwatte und Karussell.
de Chäsder Käse De Schwiizer Chäs isch weltberühmt.
Der Schweizer Käse ist weltberühmt.
s Hüüslidas Häuschen Mir händ es chlises Hüüsli am See.
Wir haben ein kleines Häuschen am See.
s Büechlidas Büchlein / das kleine Buch Ich ha es netts Büechli gfunde.
Ich habe ein nettes Büchlein gefunden.
s Vögelidas Vögelchen / der kleine Vogel S Vögeli singt uf em Baum.
Das Vögelchen singt auf dem Baum.
s Blüemlidas Blümchen / die kleine Blume Ich ha der es Blüemli mitbracht.
Ich habe dir ein Blümchen mitgebracht.
s Müüslidas Mäuschen / die kleine Maus Im Chäller hets es Müüsli.
Im Keller gibt es eine kleine Maus.
de Aabigder Abend Am Aabig gömer uf en Apéro.
Am Abend gehen wir auf einen Apéro.
de Oobeder Abend (formeller) Schöne Oobe, schlafed guet!
Schönen Abend, schlaft gut!
de Bahnhofder Bahnhof Mir träffed üs am Bahnhof.
Wir treffen uns am Bahnhof.
chochekochen Ich tue gärn choche.
Ich koche gerne.
d Chirsidie Kirsche D Chirsi us em Garte sind riif.
Die Kirschen aus dem Garten sind reif.
de Chopfder Kopf Mir tuet de Chopf weh.
Mir tut der Kopf weh.
de Chellerder Keller Im Cheller isch es chalt und dunkel.
Im Keller ist es kalt und dunkel.
de Chorbder Korb Tue d Öpfel i de Chorb.
Tu die Äpfel in den Korb.
Ich ha gseitIch habe gesagt (nicht: Ich sagte) Ich ha gseit, ich chume spöter.
Ich habe gesagt, ich komme später.
Ich ha das gmacht ghaaIch hatte das gemacht (Doppeltes Perfekt) Ich ha das scho gmacht ghaa, bevor er cho isch.
Ich hatte das schon gemacht, bevor er gekommen ist.
Ich tue leseIch lese (gerade) / Ich bin am Lesen Ich tue grad es Buech lese.
Ich lese gerade ein Buch.
s Chindlidas Kindlein / Kindchen S Chindli schlaft im Wägeli.
Das Kindlein schläft im Kinderwagen.
s Hündlidas Hündchen / der kleine Hund S Hündli isch so härzig!
Das Hündchen ist so süß!
s Tässlidas Tässchen / die kleine Tasse Wotsch no es Tässli Kafi?
Willst du noch ein Tässchen Kaffee?
Mir sind go poschteWir sind einkaufen gegangen Mir sind geschter go poschte i de Migros.
Wir sind gestern in der Migros einkaufen gegangen.
I bi am schaffeIch bin am Arbeiten / Ich arbeite gerade I bi am schaffe, chan grad nöd rede.
Ich bin am Arbeiten, kann gerade nicht reden.
Er isch choEr ist gekommen Er isch geschter cho und hät gfröögt.
Er ist gestern gekommen und hat gefragt.
Si hät wölle choSie hat kommen wollen / Sie wollte kommen Si hät wölle cho, aber si hät nöd chönne.
Sie wollte kommen, aber sie konnte nicht.
Mir händ s gmachtWir haben es gemacht Mir händ s Projekt gester fertig gmacht.
Wir haben das Projekt gestern fertig gemacht.
De wos gseit hätDerjenige, der es gesagt hat De wos gseit hät, isch de Peter.
Derjenige, der es gesagt hat, ist der Peter.
öpperjemand Isch do öpper?
Ist da jemand?
öppisetwas Wotsch öppis trinke?
Willst du etwas trinken?
niemerniemand Niemer hät öppis gseit.
Niemand hat etwas gesagt.
nüütnichts Ich weiss nüüt devo.
Ich weiß nichts davon.
nödnicht Ich cha das nöd verstah.
Ich kann das nicht verstehen.
keikein / keine Ich ha kei Gäld und kei Zit.
Ich habe kein Geld und keine Zeit.
de / d / sder / die / das (bestimmte Artikel) De Maa, d Frau und s Chind.
Der Mann, die Frau und das Kind.
en / e / esein / eine / ein (unbestimmte Artikel) En Maa, e Frau und es Chind.
Ein Mann, eine Frau und ein Kind.
wartewarten Wart churz, ich chume grad!
Warte kurz, ich komme gleich!
schlafeschlafen Ich ha hüt schlecht gschlafe.
Ich habe heute schlecht geschlafen.
verstahverstehen Ich verstah kei Wort!
Ich verstehe kein Wort!
zahlezahlen / bezahlen Wer zahlt hüt?
Wer zahlt heute?
probiereversuchen / probieren Probier mol de Chäs, de isch fein!
Probier mal den Käse, der ist lecker!
vergässevergessen Ich ha s Natel dehei vergässe.
Ich habe das Handy zu Hause vergessen.
wüschewünschen Ich wüsch der alles Gueti!
Ich wünsche dir alles Gute!
dänkedenken Ich dänke, mir sötted gah.
Ich denke, wir sollten gehen.
lachelachen Mir händ so fest glacht!
Wir haben so sehr gelacht!
weineweinen S Chind tuet weine, was isch los?
Das Kind weint, was ist los?
putzeputzen / reinigen Ich muess hüt no d Wohnig putze.
Ich muss heute noch die Wohnung putzen.
s Gschäftdas Geschäft / die Arbeitsstelle Ich muess is Gschäft, bis spöter!
Ich muss ins Geschäft, bis später!
de Fötzelder Papierfetzen / Zettel Schmiss de Fötzel i de Chübel!
Wirf den Papierfetzen in den Mülleimer!
de Chübelder Eimer / Mülleimer De Chübel isch voll, chasch ne leere?
Der Mülleimer ist voll, kannst du ihn leeren?
d Bühnider Dachboden (Berndeutsch) / die Bühne D alt Sache sind uf de Bühni.
Die alten Sachen sind auf dem Dachboden.
s Wasserdas Wasser Chan ich es Glas Wasser haa?
Kann ich ein Glas Wasser haben?
de Öpfelder Apfel De Öpfel isch suure.
Der Apfel ist sauer.
d Birredie Birne D Birre isch riif und süess.
Die Birne ist reif und süß.
s Bettdas Bett Ich gang is Bett, ich bi müed.
Ich gehe ins Bett, ich bin müde.
d Schwyzdie Schweiz D Schwiiz isch es schöns Land.
Die Schweiz ist ein schönes Land.
de Kantonder Kanton (Bundesland) D Schwiiz hät sächsezwänzg Kantön.
Die Schweiz hat sechsundzwanzig Kantone.
d Gmeindie Gemeinde Eusi Gmein hät öppe drütuusig Iiwohner.
Unsere Gemeinde hat ungefähr dreitausend Einwohner.
s Trottinettder Tretroller / E-Scooter D Chind fahred mit em Trottinett.
Die Kinder fahren mit dem Tretroller.
schnällschnell Mach schnäll, mir chömed z spat!
Mach schnell, wir kommen zu spät!
langsamlangsam Red echli langsamer, bitte!
Sprich etwas langsamer, bitte!
müedmüde Ich bi huere müed, ich gang is Bett.
Ich bin sehr müde, ich gehe ins Bett.
lustiglustig / fröhlich Er isch en lustige Typ.
Er ist ein lustiger Typ.
tüürteuer D Schwiiz isch huere tüür.
Die Schweiz ist sehr teuer.
billigbillig / günstig Das isch aber billig für d Schwiiz!
Das ist aber billig für die Schweiz!
paratbereit / fertig Bisch parat? Mir müessed gah.
Bist du fertig? Wir müssen gehen.
gnaue / genaugenau Gnaue, das han ich au gmeint!
Genau, das habe ich auch gemeint!
Das isch de Hammer!Das ist der Hammer! / Das ist großartig! Das isch de Hammer, mir händ gwunne!
Das ist großartig, wir haben gewonnen!
S macht mer nüüt usEs macht mir nichts aus S macht mer nüüt us, ich chume gärn.
Es macht mir nichts aus, ich komme gerne.
Ich bi draIch bin dran / Ich bin an der Reihe Wart, ich bi dra!
Warte, ich bin dran!
Mach der kei Sorg!Mach dir keine Sorgen! Mach der kei Sorg, das chunnt guet!
Mach dir keine Sorgen, das wird schon gut!
I freu mi drufIch freue mich darauf I freu mi huere druf!
Ich freue mich riesig darauf!
suschsonst / ansonsten Mach schnäll, susch chömed mir z spat!
Mach schnell, sonst kommen wir zu spät!
wännwenn / wann Wänn chunnsch hei?
Wann kommst du nach Hause?
willweil Ich gang hei, will ich müed bi.
Ich gehe nach Hause, weil ich müde bin.
obwohlobwohl Ich gang go jogge, obwohl s rägnet.
Ich gehe joggen, obwohl es regnet.
dochdoch (Widerspruch) Das stimmt doch nöd!
Das stimmt doch nicht!
sälberselbst / selber Das han ich sälber gmacht.
Das habe ich selbst gemacht.
zämezusammen Mir mached das zäme, oder?
Wir machen das zusammen, oder?
gligleich / bald Ich chume gli, wart es bitzeli!
Ich komme gleich, warte ein bisschen!
zerschzuerst Zersch ässe, denn schaffe!
Zuerst essen, dann arbeiten!
aaschaffeanschaffen / bestellen Ich ha mir es nöis Velo aagschafft.
Ich habe mir ein neues Fahrrad angeschafft.
abmacheabmachen / vereinbaren Mir händ abgmacht, dass mir uf de See gönd.
Wir haben vereinbart, dass wir an den See gehen.
aaruefeanrufen Ich ruef di am Aabig aa.
Ich rufe dich am Abend an.
ufpasseaufpassen / vorsichtig sein Pass uf, d Strass isch glattig!
Pass auf, die Straße ist glatt!
meiemähen Ich muess no de Rase meie.
Ich muss noch den Rasen mähen.
gschpürespüren / fühlen Ich gschpüre de Wind, es chunnt en Sturm.
Ich spüre den Wind, es kommt ein Sturm.
gschmöckeriechen / schmecken S gschmöckt huere guet do!
Es riecht hier sehr gut!
d Gassdie Gasse / Straße D Bahnhofstrass isch d längscht Iichaufsgass vo Europa.
Die Bahnhofstraße ist die längste Einkaufsstraße Europas.
de Zürcherder Zürcher (Einwohner) De Zürcher redet andersch als de Bärner.
Der Zürcher redet anders als der Berner.
de Usländerder Ausländer Vili Usländer lehred Schwiizerdütsch.
Viele Ausländer lernen Schweizerdeutsch.
s Heftlidas Heft / die Zeitschrift Ich lise es Heftli im Zug.
Ich lese eine Zeitschrift im Zug.
de Nachteilder Nachteil De Nachteil isch, dass es huere tüür isch.
Der Nachteil ist, dass es sehr teuer ist.

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Grammar Guide (10)
Kein Präteritum
Schweizerdeutsch verwendet nur das Perfekt – nie das Präteritum
Ich ha geschter es Buech gläse. Ich ha gseit gha, dass ich chome.
Schweizerdeutsch kennt kein Präteritum (ich machte, ich ging). Man verwendet immer das Perfekt: ich ha gmacht, ich bi gange. Das Perfekt wird mit 'haa' (haben) oder 'sii' (sein) + Partizip gebildet: Ich ha gschribe. Er isch cho. Für Vergangenheit in der Vergangenheit gibt es das Doppelperfekt: Ich ha gseit gha (ich hatte gesagt). Auch 'war' und 'hatte' werden umschrieben: ich bi gsi (ich war), ich ha gha (ich hatte). Ausnahme: nur 'sii' (sein) hat selten eine Präteritumform ('ich war' → 'ich bi gsi', nie 'ich was').
tun-Periphrase
Mit 'tue' + Infinitiv werden gewohnheitsmäßige oder laufende Handlungen ausgedrückt
Ich tue jede Morge Ziitig läse.
'Tue' + Infinitiv drückt gewohnheitsmäßige oder gerade andauernde Handlungen aus: Ich tue läse (ich lese gerade/ich pflege zu lesen). Konjugation von 'tue': i tue, du tuesch, er/si tuet, mir tüend, ir tüend, si tüend. Die Konstruktion ist im Hochdeutschen als umgangssprachlich verpönt, im Schweizerdeutschen aber Standardgebrauch. Beispiele: Si tuet immer so spät cho (Sie kommt immer so spät). Mir tüend am Sunntig wandere (Wir wandern sonntags). Die tun-Periphrase kann auch höfliche Abschwächung ausdrücken: Ich tät gärn es Bier bstelle (Ich würde gern ein Bier bestellen).
go-Konstruktion
Die Partikel 'go' steht vor dem Infinitiv nach Bewegungsverben
Ich gah go poschte. Chunnsch go schwümme?
Nach Bewegungsverben (gah, cho, laufe) steht die Partikel 'go' vor dem Infinitiv: Ich gah go poschte (Ich gehe einkaufen). 'Go' entspricht dem deutschen 'zum/um zu' bei Bewegung + Zweck: Mir gönd go ässe (Wir gehen essen). Auch mit 'cho': Chunnsch go luege? (Kommst du schauen?). Er chunnt go hälfe (Er kommt helfen). Bei manchen Verben verdoppelt sich 'go': Ich gah go go luege (Ich gehe schauen gehen) – regional unterschiedlich. Die Konstruktion existiert nicht im Hochdeutschen und ist ein typisches Merkmal aller alemannischen Dialekte.
Kein Genitiv
Der Genitiv existiert nicht – er wird durch Dativ + 'vo/vom' ersetzt
S Auto vom Vater. D Farb vo de Blueme.
Schweizerdeutsch hat keinen Genitiv. Besitz wird mit Dativ + 'vo/vom' ausgedrückt: s Huus vom Nachbar (das Haus des Nachbarn). 'Vo' + Dativ ersetzt alle Genitivfunktionen: wäge dem Wätter (wegen des Wetters), aastatt vom Kafi (anstatt des Kaffees). Artikel im Dativ: em (maskulin/neutrum), ere (feminin), de (Plural). Beispiel: s Buch vo de Lehreri (das Buch der Lehrerin). Auch possessive Konstruktion: Dem Vater sis Auto (des Vaters Auto) – Dativ + Possessivpronomen. Der Genitiv lebt nur noch in festen Redewendungen: 'uf keinen Fall' oder in Ortsnamen weiter.
Diminutiv -li
Das Diminutiv -li ist viel produktiver als das hochdeutsche -chen/-lein
Es Brötli, es Hündli, es Kafi-Tässli, es Bänkli.
Die Diminutivendung -li ersetzt das hochdeutsche -chen/-lein: Hund→Hündli, Brot→Brötli, Tisch→Tischli. Der Stammvokal wird oft umgelautet: a→ä (Glas→Gläsli), u→ü (Hund→Hündli), o→ö (Wort→Wörtli). -li ist viel produktiver als im Hochdeutschen: Rüebli (Karotte, keine Verkleinerung mehr), Müesli (keine Verkleinerung), Guetzli (Keks). Alle Diminutive sind Neutrum: s Meitli (das Mädchen), s Büebli (der kleine Junge), s Chätzli (das Kätzchen). In Bern: -i statt -li: Hundi, Bröti. In Basel: -li wie in Zürich. Die Form variiert regional.
Relativpronomen 'wo'
'Wo' ist das universelle Relativpronomen – es ersetzt der/die/das/welcher
De Maa, wo da wohnt. D Frau, wo ich gsee ha.
'Wo' ist das einzige Relativpronomen im Schweizerdeutschen: De Maa, wo chunnt (Der Mann, der kommt). Es ist unveränderlich – kein Genus, kein Kasus: D Frau, wo do wohnt. S Chind, wo spilt. Bei Akkusativ-/Dativ-Bezug wird ein Pronomen ergänzt: De Maa, wo ich en gsee ha (den ich gesehen habe). D Frau, wo ich ere ghulfe ha (der ich geholfen habe). Mit Präpositionen: S Huus, wo mir drin wohned (in dem wir wohnen). De Stuel, wo er druf hockt (auf dem er sitzt). 'Wo' wird nie durch 'der/die/das' oder 'welcher' ersetzt – auch nicht in formeller Sprache.
Artikel & Kasus
Die Artikel sind de/d/s statt der/die/das – der Akkusativ gleicht meist dem Nominativ
De Maa gseht d Frau. Ich gib em Maa s Buech.
Bestimmte Artikel: de (maskulin), d (feminin), s (neutrum), d (Plural). Beispiel: de Hund, d Chatz, s Huus, d Lüüt. Unbestimmte Artikel: en (maskulin), e (feminin), es (neutrum). Beispiel: en Maa, e Frau, es Chind. Akkusativ ist meist gleich wie Nominativ: Ich gseh de Maa (nicht 'den Mann'). Nur Pronomen ändern sich: ich→mi, er→en. Dativ: em (maskulin/neutrum), ere (feminin), de (Plural). Beispiel: Ich gib em Maa s Gäld. Ich hilfe de Chind. Der Dativ wird mit Präpositionen häufig verschmolzen: im (in em), am (a em), vom (vo em), zum (zu em).
k→ch Lautverschiebung
Anlautendes k- wird systematisch zu ch-: kaufen→chaufe, Kind→Chind, kalt→chalt
S Chind isch chrank und chönnt nöd cho.
Alle Wörter mit anlautendem k- haben im Schweizerdeutschen ch-: kaufen→chaufe, Kind→Chind, kalt→chalt, Kirche→Chile. Das ch ist ein uvularer Frikativ [χ], deutlich stärker als das deutsche 'ach'-ch: können→chönne, kommen→cho, Kopf→Chopf. Auch k im Wortinneren verschiebt sich: Decke→Teggi, trinken→trinke (bleibt wegen -nk). Auslautendes -k bleibt oft: Stück→Stuck. Die Verschiebung gilt für germanische Wörter. Fremdwörter behalten k: Kino, Kilometer, Kaffee→Kafi (teilweise angepasst). Diese Verschiebung ist eines der auffälligsten Merkmale des Schweizerdeutschen und trennt es klar vom Hochdeutschen.
Verbkonjugation
Die Verbendungen unterscheiden sich vom Hochdeutschen – Plural auf -ed, kein -en
Ich mache, du machsch, er macht, mir mached, ir mached, si mached.
Präsens-Endungen: ich -e, du -sch, er/si/es -t, mir -ed, ir -ed, si -ed. Beispiel: ich gang, du gasch, er gaht, mir gönd. Die 2. Person Singular endet immer auf -sch: du machsch, du chunnsch, du hesch. Nicht -st wie im Hochdeutschen. Der Plural (wir/ihr/sie) hat einheitlich -ed: mir mached, ir mached, si mached. Kein -en wie im Hochdeutschen. Starke Verben haben oft andere Stammvokale: geben→gäh (i gib, du gisch, er git, mir gäbed). Die Höflichkeitsform 'Sie' verwendet die 3. Person Plural: Chömed Si ine! (Kommen Sie herein!)
Vokal- & Diphthongverschiebungen
Systematische Lautmuster: au→uu, ei→ii, eu→üü, ie→ie/iä
S Huus isch nöi. D Lüüt händ kei Zit.
au→uu: Haus→Huus, Maus→Muus, laufen→laufe (Zürich behält au), kaufen→chaufe. In Bern: au→ou (Hous). ei→ii/i: Zeit→Zit, weit→wit, Arbeit→Arbet, heißen→heisse (ei bleibt manchmal). Langes i: Ziit, wiit. eu/äu→üü: Leute→Lüüt, neu→nöi/nüü, heute→hüt, Häuser→Hüüser. Standarddeutsch ie→ie/iä: lieb→lieb, Brief→Brief (bleibt). Aber: liegen→lige, fliegen→flüge. Diese Verschiebungen sind nicht zufällig, sondern folgen historischen Lautgesetzen des Alemannischen.

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